Müll trennen ist Klimaschutz
Für diese Zahl mussten Statistiker wühlen, zählen und wiegen: Jeder Deutsche erzeugt eine halbe Tonne Müll - um genau zu sein 564 Kilogramm. Dass die Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE) jede Menge zu tun haben, versteht sich da von selbst - ganz im Sinne einer "sauberhaften" Stadt, und ganz im Sinne des Klimaschutzes.
Sie entsorgen, transportieren und reinigen - die meisten Essener kennen ihre Entsorgungsbetriebe ganz direkt: Sie leeren die Mülltonnen, Sie holen den Sperrmüll. An zwei Recyclinghöfen, sechs Sammelstellen oder dem Schadstoffmobil gibt man problematische Stoffe, den alten Kühlschrank und Grünschnitt ab. In Herbst und Winter sorgen der EBE-Laub- und Winterdienst für freie Fahrt. Auch eine intensive Abfallberatung aller Privathaushalte und Gewerbekunden sowie die pädagogische Abfallerziehung in Schulen und Kindergärten gehören zu den Angeboten der Entsorgungsbetriebe. Kurz: Mit der EBE hat jeder zu tun. Mit rund 940 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die EBE die Nummer Eins im Entsorgungsmarkt der Stadt Essen und besitzt als zertifizierter Fachbetrieb das offizielle Gütesiegel für eine fachgerechte und umweltorientierte Behandlung und Entsorgung von Wertstoffen und Abfällen.
Müll trennen, Müll vermeiden
Von "Fehlwürfen" und "Trennkost"
Aus Altholz wird umweltfreundliche Energie
Um Energie aus nachwachsenden und verwertbaren Rohstoffen zu gewinnen, erfasst die EBE seit 2005 das Altholz aus der Sperrmüllsammlung separat. Das Altholz geht an Biomassekraftwerke, die daraus grünen Strom und Fernwärme gewinnen, oder in die thermische Verwertung. Größere Mengen Altholz werden auch an den Recyclinghöfen der EBE in Altenessen und Werden angeliefert. Reines Holz verwendet die Spanplattenindustrie wieder. So werden aus vermeintlichen Abfallstoffen neue Produkte.
